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Ministerin Reimann besucht Kostelle auf Gemeinschaftstand bei „Niedersachsen packt an“

Unter dem Motto: „Zusammen. Mehr.“ feierte das Bündnis „Niedersachsen packt an“  am 6. November 2018 seinen 3. Jahrestag im Convention Center auf dem Messegelände Hannover. Die Koordinierungsstellen Frau und Wirtschaft waren mit einem Gemeinschaftsstand auf dem Markt der Möglichkeiten vertreten.

 

Zum Auftakt der Veranstaltung besuchte Sozialministerin Carola Reimann den Gemeinschaftsstand und informierte sich über die Chancen und Möglichkeiten von Frauen im Rahmen des Projektes. In ländlichen Regionen spielt besonders das Thema Mobilität eine große Rolle. Aus diesem Grund stellte Katrin Fedler Leiterin Beratung und Coaching der Koordinierungsstelle frau und wirtschaft im Landkreis Nienburg die jährlich stattfindende Infomobiltour vor. „Wenn die Frauen nicht zu uns kommen können, kommen wir zu den Frauen“ berichtet Fedler. Auch im kommenden Jahr 2019 planen die Frauen der Koordinierungsstelle im gesamten Landkreis Nienburg wieder 30 Termine während der Infomobiltour und zusätzlich 30 weitere Vor-Ort-Veranstaltungen im Laufe des Jahres. Dazu kommen die Beratungen und Seminare, die in Nienburg stattfinden.

 

Es ist wichtig Hürden zu identifizieren und diese abzubauen. „Für Nicht-deutschsprachige ist es bereits ein riesiges Hindernis bei uns anzurufen und einen Termin zu vereinbaren“, weiß Ajsche Al-Molla Leiterin Förderung von Migrantinnen. Sie hat das Problem erkannt und eine Visitenkarte als Anrufleitfaden entwickelt, die die Frauen nur vorlesen müssen, wenn sie ein Seminar buchen oder einen Beratungstermin vereinbaren wollen. Frau Reimann zeigte sich begeistert von der Idee und steckte die kleine Karte als best-practice-Beispiel ein.

Ministerpräsident Weil zog das Fazit, dass die verschiedenen Akteurinnen und Akteure in den vergangenen drei Jahren unverzichtbare Arbeit geleistet haben, aber dass dies erst der Anfang sei. Es gibt noch viel zu tun und auch die Kostelle wird weiterhin fleißig mit anpacken.

Ab Januar wird das Programm für Frauen mit Migrations- und Fluchtgeschichte auf der Internetseite veröffentlicht und flächendeckend verteilt. Es lohnt sich die Augen offen zu halten und einen Blick hinein zu werfen.